Von Frank Benedikt
Eine Rezension von Roberto De Lapuentes Buch “Auf die faule Haut”
Unbequem! Das ist der erste Gedanke, der dem Leser wohl unwillkürlich in den Sinn kommt, wenn er De Lapuentes Buch erstmalig zur Hand nimmt. So erging es jedenfalls dem Rezensenten, der das Büchlein (es sind ja nur 157 Seiten) zwei Mal – mit einem halben Jahr Abstand – gelesen hat. Und mit “unbequem” ist beileibe nicht nur gemeint, daß die darin enthaltenen Texte dies nun für bestimmte Gruppen dieser Gesellschaft wären. Wer nur das darin zu erkennen vermag, hat weit gefehlt, beschäftigt sich der Autor doch mit unserer ganzen Gesellschaft und ihrer Sprache – also auch mit uns, den Lesern. Ganzer Artikel »
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Auf die faule Haut, Buch, Kritik, Literatur, Rezension, Roberto de Lapuente
In Literatur am 14. Dezember 2011 um 17:24
Warum man, mit Bedacht auf bayerische Verhältnisse, von und zu Guttenbergs Affäre ruhen lassen sollte.
Ein Gastbeitrag von Roberto J. De Lapuente
In einem kurzen Artikel erzählt Harald Martenstein, dass die Affäre um Guttenberg gar keine sei, sondern eher ein Initiationsritual, welches jeder CSUler von Format über sich ergehen läßt, um für höhere Weihen in Betracht zu kommen. Das ist insoweit richtig, wie es gleichfalls nur die halbe Wahrheit ist. Denn es ist nicht nur ein innerparteilicher Ritus, es ist vielmehr einer, der dem konservativen Bayer ohne Parteiabzeichen imponiert und den er dann auch für maßgeblich beim Urnengang erachtet. Ganzer Artikel »
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Deutschland, Initiationsriten, Meinung, öffentliche Meinung, Politik, Roberto de Lapuente, zu Guttenberg
In Deutschland, Meinung, Politik am 28. Februar 2011 um 20:37
Von Frank Benedikt
Eine Rezension von Roberto De Lapuentes Buch “Unzugehörig”
Unzugehörig – der Titel ist Programm. Hier schreibt einer, der sich dieser Gesellschaft und ihren Normen nicht zugehörig fühlt, sondern seine Heimat anderswo verortet. Auf rund 175 Seiten polemisiert der Autor sprachgewaltig gegen den täglichen Einheitsbrei, gegen das Wegsehen und die Lethargie. Der 31-jährige Ingolstädter kennt “seinen” Camus, “seinen” Sartre und “seinen” Marcuse und er steigt darüber hinaus – hinab zu den alltäglichen Problemen und Gemeinheiten. In kräftig-derber, zuweilen schon lyrischer Prosa seziert er gnadenlos seine Umwelt und hält ihr einen geschliffenen Spiegel vor Augen. Ganzer Artikel »
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ad sinistram, Frank Benedikt, Renneritz Verlag, Rezension, Roberto de Lapuente, Unzugehörig
In Blogosphäre, Literatur am 30. Januar 2010 um 14:42
(Ein Gastbeitrag von Roberto J. de Lapuente)
Drunten mehren sich die Fressen, in die zu prügeln man geneigt ist. Ein Meer aus Visagen entsteht, eine weites, wogendes, mit Horizont ausstaffiertes Meer. Drunten schwimmt man hilflos in einem Meer aus Fressen, schwimmt zwischen allerlei Meeresgetier hindurch, zwischen seriösen Mienen ebenso wie zwischen boshaften Grimassen. Man treibt nicht gerne in diesen Fluten, man hofft auf Rettung, hofft endlos auf einen Kutter, der einen aus den Wogen fischt, aus dieser gigantischen Brühe voll Nasen, Mündern wie Augenpaaren, aus dieser Suppe von verschwitzten Köpfen. Friedfertigkeit, die entkrampfte Faust, so träumt man halbschlafend im Ozean hin- und herschwappend, wäre die erhoffte, die rettende, die idyllische Insel, das paradiesische Eiland schmalziger Novellen – endlich faustlos, endlich friedvoll, endlich frei vom blutbesudelten Handrücken. Ganzer Artikel »
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ad sinistram, Klassengegensatz, Polemik, Roberto de Lapuente
In Meinung am 14. Januar 2010 um 22:50
Eine Rezension von Dr. Christian Klotz
“Unzugehörig” – der Titel von Roberto de Lapuentes kleiner Sammlung von Blogeinträgen, die sich seit 2008 zu Gott und seiner – von Menschen schlecht eingerichteten – Welt meldeten, ist Programm.
Die Wahl des „Unzugehörig“ lässt offen, wer da spricht. Der Autor über sich und sein Selbstverständnis? Oder ein missvergnügter Leser, der gerade noch an einem „Unzuständig“ vorbeigeschrammt ist? Ganzer Artikel »
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Buch, Christian Klotz, Renneritz Verlag, Rezension, Roberto de Lapuente, Unzugehörig
In Blogosphäre, Literatur am 22. Dezember 2009 um 19:55
Liebe Freunde, Kollegen und Leser,
zwar wird hier die Tage noch der eine oder andere Beitrag erscheinen (so die fulminante Rezension von Christian zu Robertos erstem Buch und was von mir zur politischen Justiz in den USA), auch hat Christian angekündigt, während der Feiertage dennoch den einen oder anderen Gedanken einzustellen, aber sonst wird hier bis zum 3.1.2010 weitgehend Ruhe herrschen. Dann allerdings gibt es gleich was von Roberto und das wird garantiert nicht leichtverdauliche Kost sein ;-) Ganzer Artikel »
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Auto-Anthropophag, Christian Klotz, Frank Benedikt, Jahreswechsel, Roberto de Lapuente
In Organisatorisches am 22. Dezember 2009 um 15:13
ist es zwar nicht, aber ich freue mich darüber, das erste Buch meines Freundes und Kollegen Roberto J. De Lapuente von ad sinistram ankündigen zu dürfen. Um Weihnachten herum erscheint beim Renneritz-Verlag “Unzugehörig – Skizzen, Polemiken & Grotesken” - eine Auswahl von Robertos besten Texten in überarbeiteter Version und der Auto-Anthropophag wird natürlich eine Rezension bringen, die dann wohl unser Kollege Christian fachkundig vornehmen wird.
Wir freuen uns sehr auf Robertos Erstling und wünschen ihm und seinem Verlag recht viele Leser.
[fb]
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ad sinistram, Buch, Polemiken, Roberto de Lapuente, Unzugehörig
In Blogosphäre, Literatur am 14. Dezember 2009 um 21:36
(Ein Gastbeitrag von Roberto De Lapuente)
In der Unterschicht, dort wo das karge Leben in fleckiger und dreckiger Blüte steht, wird das Dasein nicht zu knapp zur Kette. Eine Kette, die an der Existenz hält, die das Enteilen aus misslichen und betrüblichen Zuständen vorenthält. Das Leben wird zum bedrückenden Angekettetsein, zum Unverlassbaren – beharrlich liegt zuviel Dasein in der Luft, erschlägt einen die wuchtige Unabänderbarkeit der notdürftigen Existenz. Existieren als Bürde, nicht als Gnade. In der Unterschicht, wo das Leben brummt, brummt vor Sorge und Not, sich grämt vor Zukunftsangst und Unsicherheit, sich übergibt vor Druck und Ausgrenzung, dort ist Leben eine Serie ineinandergefügter Glieder, schier undurchtrennbar, stählern im Widerstand. Ganzer Artikel »
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ad sinistram, Armut, Meinung, Polemik, Roberto de Lapuente, Unterschicht
In Meinung am 13. Dezember 2009 um 01:12
wenn man doch schon meint, am Ende zu sein. Da geht es mir gerade mit einem Text von Roberto de Lapuente so. Bei ad sinistram schildert er seine persönliche ‘Sozialisierung’, seine Erfahrungen mit dem Leben, seine Erfahrung mit so unterschiedlichen Denkern und Autoren wie Feuerbach, Kafka, Hesse, Marcuse, Camus et al.
Und dann ist da noch sein “Lehrer” Horst Stowasser, welcher neulich verstarb (und über dessen Wirken ich erst jetzt erfahren habe): Ein Mann, der Theorien gegenüber wohl eher abhold war und sich auf praktische Arbeit konzentrierte.
Das, was Roberto hier schreibt, über seinen Lehrer, über sein eigenes Lernen und sein resultierendes Verständnis, ist für mich in höchstem Grade menschlich, von höchstem Anstand und Reflexion geprägt, und – um einen Begriff zu bemühen, der bei Roberto auftaucht – “sittlich”.
Ecce homo!
Frank Benedikt
P.s.: Ich bitte, mir diesen Gefühlsausbruch nachzusehen, aber ich kann gerade nicht anders, denn es berührt mich zutiefst.
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Anarchismus, Horst Stowasser, Roberto de Lapuente
In Meinung am 1. September 2009 um 03:49