Pro domo et mundo

Ein letzter Gruß

Dieses Blog bzw. sein “Hausherr” schuldet nicht nur seinen Leserinnen und Lesern und seinen Autoren Dank. Essentiell waren auch die “Penaten” Kraus und Tucholsky, sowie die tatkräftige Unterstützung der KollegInnen. Hier danke ich zuvörderst Jens “Spiegelfechter” Berger, der den Server spendiert und mich stets zu einer Replik herausgefordert hat. Ohne ihn hätte ich das nie so lange betrieben. Dann waren da auch Menschen wie Frank Kopperschläger, Roberto DeLapuente, Klaus Baum, “Paulinchen” und viele andere: Ohne sie wäre es auch nicht gegangen.

Ganz wichtig war mir aber die unbeabsichtigte Mitwirkung eines längst verstorbenen Freundes: Stuart Adamson. Zum Jahrtausendwechsel hatte ich das Glück, mit ihm in Mailwechsel treten und sehr offene Gespräche führen zu können. Wohl infolge seiner hochgradigen Alkoholsucht suizidierte er sich leider kurz darauf. Er war, wenn er es selbst auch nicht sehen konnte/wollte, einer der besten Musiker, die ich jemals kennengelernt habe und ein “feiner Kerl”. Einer, mit dem ich gerne um die Häuser gezogen wäre und viel Bier getrunken hätte – auch wenn wohl genau dieses sein Untergang war. Abschließend bringe ich trotzdem einen Toast aus – auf Euch, und auf die, die nicht mehr unter uns sein können.

Stu – Du hast gelebt und jemand hat es wahrgenommen! Du wirst nicht vergessen sein.

Mein letztes Wort.

Frank Benedikt

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In Privatkrams on 3. November 2011 at 01:37

  1. “Did we ever have it good
    While we lived in Eldorado
    did we find the gold we should
    If it really was the truth
    Why are faces filled with anger
    that should only shine with youth”

    Ja, ein wirklicher Poet an der Gitarre war er, der Stuart Adamson. Ich hatte ihn zweimal live auf der Bühne erleben dürfen; einmal davon in einem kleineren Saal und wirklich “without the aid of a safety net.” War absolut intensiv. Schade, dass er nicht mehr erleben konnte, wie sein “The Saints Are Coming” für die Hurrikane-Opfer in New Orleans ( http://vimeo.com/5431310 ) wieder hervor geholt wurde, um den Ersatz von verloren gegangenen Instrumenten in der Hauptstadt des Jazz er ermöglichen. Ich denke, es hätte ihm wohl gefallen.

    Alles Gute auf dem weiteren Weg.

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    • Ein “Poet”, das war er in der Tat. Und vor allem ein Mensch. Jetzt bin ich kurz vorm Heulen, zumal ich ihn den ganzen Abend höre …

      Du hast ihn, der durchaus “sperrig” war, anscheinend auch verstanden und ich freue mich darüber.

      Auch Dir alles Gute auf Deinen Wegen und – wir werden uns vermutlich auch noch einmal treffen ;-)

      Frank

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  2. Könnt Ihr Euren Privatscheiß und Eure gekränkten Eitelkeiten bitte unter Euch regeln? Tolle Weltverbesserer seid Ihr… In einer Welt, in der man Privatmails an die Öffentlichkeit zerrt, möchte ich schon mal gar nicht leben.

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    • Hallo, Udo. Entschuldige, ich ahnte nicht, daß “MonoLoge” hier quasi “Amok laufen” würde. Selbstverständlich hat derlei “”Privatgedöns” nichts in der Öffentlichkeit verloren und ich finde es zumindest sehr fragwürdig, private Korrespondenz einfach ohne Rücksprache zu veröffentlichen.

      Beste Grüße
      Frank

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      • Du hast den Schauplatz gewählt und ihm die Waffenwahl überlassen. Es heißt “Wie es in den Wald schallt, so schallt es heraus.” Denk mal darüber nach, auch, warum es jetzt ein Fehler war, MonoLoges Kommentar aus dem öffentlichen Diskurs zu nehmen. Hör bitte wieder auf, mit zweierlei Maß zu messen. Das ist Deiner nicht würdig.

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  3. Erinnert mich an den legendären letzten Gig des ‘alten’ Rockpalast 1986: Big Country, Jackson Browne und BAP. Am Schluss wurde gemeinsam gejammt. Wir saßen als Minderjährige (Grugahalle war nicht drin) bei Rotwein mit leuchtenden Augen vor der Glotze in der Kellerbude eines Schulkollegen und holten den Ton über Stereoanlage von WDR 1. Those were the days…

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  4. Ach, ich habe ja selbst noch weniger als der liebe Frank geahnt, dass “MonoLoge” hier quasi “Amok” laufen würde – mit die paar Zitate in der Hand als Waffen! Entsprechend glücklich ist dieser Amok quasi durch entschlossene, geistesgegewärtige Anwendung der dienstlichen Zensur nach quasi amtlicher Feststellung, dass es sich um “Privatgedöns” handelt, das in der Öffentlichkeit nichts verloren hat, was es im “Binsenbrenner” zu suchen hätte, beendet worden! Versenkung der Monologe mit ohne Tritt in die Eier(stöcke)frei nach – nein ich sags nicht. Da hat er, der spiels-noch-einmal-Franky-boy, fraglos nochmal Glück gehabt, dass er sich rechtzeitig die Stäbe, die er über “mich” gebrochen hat, leichthin mit verschwinden lassen kann, bevor ich sie ihm in die Ohnen hätte einstecken können als Grammophonnadeln und er sein Dienstgedöns lol quasi in Stereo hätte hören können. Fragwürdig muss ers ja nicht finden, solange er nicht hören muss, wo ers her hat. Ich wünsch ihm, dass ihm fürder zugefügt werde, was er mir selbst aus fragwürdigster Überzeugung schon aus Treue zu sich selbst hätte ersparen müssen.

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    • Trotz meiner, ehergesagt sogar wegen meiner obigen Kritik an Frank: Du hast mit dem Veröffentlichen von direkt und persönlich an Dich gerichtetem Schriftverkehr ohne vorherige Erlaubnisanfrage allerdings auch eine Grenze überschritten, was Du uns Allen allein schon aus Treue zu Dir selbst hättest erparen… … nunja: Das Wort “können” gefällt mir einfach besser.

      Du befindest Dich hier als Autor unter Autoren. Bitte respektiere ihre Texte und deren Publikum. In diesem Fall warst Du das Publikum. Nicht weiter schlimm, vor diesem keinen Respekt zu haben, könnte man angesichts Deines kindisch anmutenden Herumtrotzen jetzt meinen. Doch der Frank hatte den Respekt. Und ich weiß, daß er enttäuscht sein wird, wenn er ihn jetzt verliert. Dabei zeigst Du doch, daß Du den Respekt eigentlich wert bist. Erwarte bitte Besseres von Dir, als was Du hier gerade fabrizierst.

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