Pro domo et mundo

Thilos willfährige Apologeten

Von Frank Benedikt

“Unangenehme Wahrheiten …”, “Die Linke vermeidet eine notwendige Diskussion …”, “… aber er hat doch recht!” Nicht der Sozialrassist und Populist Thilo Sarrazin ist das eigentlich Entsetzliche an der momentanen Debatte, sondern die Masse der Apologeten, die seine “Argumente” unkritisch aufgreifen und ihn gegen Kritik zu verteidigen suchen.

Egal, welche Ausfälle sich Sarrazin leistet, ob er nun von “Kopftuchmädchen” oder einem Judengen schwadroniert, ob er ALG-II-Empfängern Ernährungs- und Energiespartips erteilt oder Horrorszenarien von der drohenden Verdummung Deutschlands durch Migration und Demographie entwirft – stets findet sich eine buntscheckige Posse von Claqueuren. Die Spannbreite reicht dabei von den üblichen Verdächtigen wie der NPD und pro Deutschland, über Teile der Presse wie bspw. der Spiegel und BILD, die sich nicht genierten, via Vorabdrucken für Sarrazins Buch die Werbetrommel zu rühren, bis hin zum Mann auf der Straße, dessen Vorurteile bestens bedient werden.

Erschreckend, wenn auch nicht erstaunlich, daß ein BILD-”Chefkolumnist” wie der unsägliche Franz-Josef Wagner Sarrazin bescheinigt, “die Wahrheit” zu schreiben. Erschreckender aber noch das Verhalten einiger Teilnehmer der Blogosphäre, die doch eigentlich als “aufgeklärter Raum” gilt. Da bejubeln nicht nur Politically Incorrect und seine Jünger “Pöbel-Thilos”  krude Thesen und entschuldigen damit auch seine (sozial)rassistischen Ausfälle, nein, auch manche – sonst eigentlich der Rechtslastigkeit unverdächtige – Blogautoren machen sich mit dem vormaligen Berliner Finanzsenator gemein, indem sie ihm beispielsweise zustimmen, daß es in Deutschland eben doch ein ernsthaftes Migrations- und Integrationsproblem gäbe. Das Interessante daran ist, daß selbst Thilo Sarrazin zugibt, daß ihm eigentlich die Fakten für seine Behauptungen fehlen und er sich seine Zahlen selbst fabriziert, wie Tobias Kniebe im SZ-Magazin festhält. Die derzeitige “Debatte”, wie Kniebe sie richtig mit Anführungszeichen kennzeichnet, ist nicht getragen von harten Zahlen und Fakten, sondern von Vorurteilen und Polemik. Sarrazin und seine Adepten bieten selbst keine handfesten Fakten, und auch seine Kritiker, unter denen sich Die Zeit und die NachDenkSeiten noch mit als schärfste erwiesen, verabsäumten es weitgehend, nachweisbare Zahlen in die Kontroverse einzuführen.

Um eine “Debatte” zu starten, die dieses Begriffes würdig ist, sollte zunächst einmal in zwei Punkten Einigkeit bestehen:

  1. Die demographische Entwicklung Deutschlands ist auf absehbare Zeit nicht umkehrbar
  2. Deutschland ist seit langem ein Einwanderungsland, wenn auch die Nettozuwanderung nicht ausreicht, das Abschmelzen der Bevölkerungszahl aufzufangen

Zum demographischen Wandel liegen hinreichend Studien vor, darunter die zur “Bevölkerung Deutschlands bis 2060“, die das Statistische Bundesamt zuletzt 2009 aufgelegt hat. Daraus geht hervor, daß bei der derzeitigen Entwicklung bis zum Jahr 2060 nur noch 65-70 Millionen Menschen in Deutschland leben dürften. Zudem wird diese Gesellschaft überalterter sein als die jetzige. Über die möglichen Auswirkungen streiten sich derzeit die Experten, allen voran die Statistiker Herwig Birg und Gerd Bosbach, was eigentlich nur den Schluß zuläßt, daß man nichts Genaues weiß. Aufgrund einer mangelhaften Faktenlage Entscheidungen treffen zu wollen, die massiv in das Leben zumindest der Migranten in Deutschland eingreifen, scheint unter diesem Aspekt vermessen.

Daß Deutschland inzwischen ein Einwanderungsland ist, sollte seit Mitte der 50er Jahre, als die ersten “Gastarbeiter” ins Land geholt wurden, um die boomende Wirtschaft mit Arbeitskräften zu versorgen, allen bewußt sein, wenn auch die Diskussion darüber lange weitgehend vermieden wurde. An der Tatsache, daß derzeit jährlich netto zwischen 100.000 und 200.000 Zuwanderer nach Deutschland kommen, ist nicht zu rütteln. Ebensowenig ist eine verstärkte  Abwanderung deutscher Staatsbürger (über 100.000 jährlich) von der Rechnung zu nehmen. Dies als Grundlage genommen, wäre eine Diskussion über Migration und Integration längst überfällig – nur eben auf Basis von Fakten statt populistischer Rhetorik.

Die “Fakten”, die Sarrazin und andere seines Schlages gebetsmühlenartig herunterleiern, sind keine, wie den diversen Studien u.a. zu Migration, Integration und muslimischem Leben in Deutschland durchaus zu entnehmen ist, und die der vielbeachteten und auch umstrittenen Studie des Berlin-Instituts in Teilen widersprechen. So gibt bzw. gab es bisher keine weitverbreitete Ansicht, daß ernsthafte Probleme bei der Integration vorliegen und daß etwa 70% der Bevölkerung dieser Meinung sind.  Ebenso,  daß gerade die Muslime in Deutschland hinsichtlich Bildung ausgewiesen rückständig sind. Im Gegensatz zur billigen Kolportage der Integrationsleugner, die die Eingliederung der Migranten in die deutsche Gesellschaft partout für gescheitert erklären wollen, ein paar Fakten, die durchaus für einen zunehmend besseren Integrationsprozess sprechen:

  • Nur ca. 10-15 Prozent der Deutschen und Migranten sehen eine Verschlechterung bei der Integrationspolitik, die überwiegende Mehrheit ist damit zufrieden und/oder erwartet weitere Verbesserungen (SVR-Integrationsbarometer 2010, Zusammenfassung S. 1)
  • Unter 35-jährige türkische Migranten stehen in der Bildung kaum den Italienern oder ehemaligen Jugoslawen nach (BAMF-Studie 2010, S. 244)
  • Türken sind häufiger in deutschen Vereinen oder Verbänden Mitglied als Polen, die inzwischen die drittgrößte Migrantengruppe in Deutschland stellen (BAMF-Studie 2010, S. 250) [1]
  • Das türkische Bildungsniveau wird stark durch die Zuwanderinnen der ersten Generation verzerrt, die kaum Schulbildung genossen haben
  • Die Arbeitslosenquote bei Russen und Jugoslawen liegt höher als bei Türken (INFO-Studie 2010, Presseinformation, S. 1)
  • Seit 2001 sind aus Deutschland netto über  600.000 Ausländer abgewandert bzw. wurden eingebürgert (DESTATIS, “Bevölkerung und Erwerbstätigkeit – Ausländische Bevölkerung“, 2008)
  • Der Einbürgerungswunsch ist gerade bei Türken und vormaligen Jugoslawen mit jeweils ca. 30% am stärksten ausgeprägt (BAMF-Studie 2010, S. 20)

Gerade in puncto Bildung existieren erkennbar noch gewisse Defizite, die aber durch ein verbessertes Angebot und nicht durch Zwang behoben werden könnten. So klagt ein türkischstämmiger Migrant der ersten Generation in der ZEIT: “Niemand hat uns einen Deutschkurs angeboten“. Ein Punkt, der zu denken geben sollte. Daß Deutschland es seinen Einwanderern wohl generell nicht leicht macht, darauf deutet auch ein Kommentar von “LMB” bei einem weiteren ZEIT-Artikel hin:

No motivation to integrate

I am an immigrant, and I must admit at this moment I have not much motivation to integrate. German society does demand a lot, but offers little in return.
(Ich bin ein Einwanderer und ich muß gestehen, daß ich gegenwärtig keine Motivation verspüre, mich zu integrieren. Die deutsche Gesellschaft verlangt eine Menge, bietet aber im Gegenzug nur wenig.)

Als Fazit läßt sich festhalten, daß es um die Integration wohl besser steht (BAMF-Studie 2010, S. 21), als es die gegenwärtige Kontroverse vermuten läßt. Zwar ist das vorliegende Zahlenmaterial elastisch, bietet aber für rassistische und sozialeugenische Ansätze, wie sie von Sarrazin und seinesgleichen populistisch intendiert sind, keinerlei Ansatz. Auch der Versuch, eine gleichsam statische Gesellschaft zu postulieren, die letztendlich nur in Inzucht enden würde, konterkariert Sarrazins sozialdarwinistische Bestrebungen. Wie die Geschichte lehrt, sind Gesellschaften niemals statisch, sondern einem steten Wandel unterworfen und eine Festschreibung eines bestimmten Status’ würde nur den Niedergang der entsprechenden Kultur beschleunigen. Als Beispiel möge nur die fortschreitende Hispanisierung der Vereinigten Staaten dienen: Zwar wird sie öfter moniert, aber der “Melting Pot” USA wird auch sie verdauen und zu einem größeren Ganzen verarbeiten. Wenn Sarrazin nun ohne jegliche Fundamentierung den Untergang des Abendlandes herbeizitiert, ist dies nur Wasser auf die Mühlen der Xenophoben und der Vorurteilsbehafteten – ein Diskussionsbeitrag oder gar “Denkanstoß” ist es aber nicht.

[fb]

[1] Zu Bildung und Teilnahme an Vereinsleben u.ä. siehe auch: BAMF-Studie “Muslimisches Leben in Deutschland”, 2009

(Addendum: Die Linke setzt sich für eine parteiübergreifende Initiative zur Abberufung Sarrazins aus seinem Amt ein. binsenbrenner.de, als parteiloses Blog, unterstützt dies und lädt alle BloggerInnen ein, sich an einer entsprechenden Kampagne zu beteiligen.)

Verwendete Studien:

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In Deutschland, Gesellschaft, Medien, Meinung, Rassismus, Soziales on 1. September 2010 at 10:38

  1. Bevor ich den Artikel zuende lese: denjenigen, die einzelmomente bei sarra herausgreifen und sagen ja, dieses detail stimmt doch, möchte ich erwirdern, auch wenn in einer verfaulten suppe ein körnchen salz, ein körnchen wahrheit ist, so ist doch das ganze ungenießbar und somit auch das körnchen.

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  2. ps.: ich mag das wort kampagne nicht.

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  3. “Nicht der Sozialrassist und Populist Thilo Sarrazin ist das eigentlich Entsetzliche an der momentanen Debatte, sondern die Masse der Apologeten, die seine “Argumente” unkritisch aufgreifen und ihn gegen Kritik zu verteidigen suchen.”

    Stellt sich nur die Frage, wie groß diese Masse ist. Sicher sind es nicht die von BILD.de hochgehaltenen 80% – ich will nicht wissen, wie viele Nazi-Foren ihre Mitglieder dazu angeregt haben, bei den BILD-Umfragen mitzumachen. Und abgesehen davon stellen die BILD-Leser – glücklicherweise – eher selten die Meinung der Masse dar.

    Nichtsdestotrotz ist es beängstigend, dass ein paar rassistische Worte und eine Menge Xenophobie noch solche Folgen nach sich ziehen können.

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    • Eben. Wenn Du nachliest, sind es gerade mal 10-15 Prozent, die mit der bisherigen Integrationspolitik unzufrieden sind.

      Gruß in die Nachbarschaft
      Frank

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  4. [...] binsenbrenner.de: Thilos willfährige Apologeten [...]

  5. @Klaus, Moritz, Frank

    Der Häßliche Alte Mann Sarrazin (HAMS) ist mit seiner aktuell sozidarwinistischen und tendenziell rassistischen Hetze meiner Erfahrung nach das, was Hannah Arendt MOBFÜHRER nannte.

    Diesen Typ braucht´s grad heuer im kriselnden Ganzdeutschland zum erneuten BÜNDNIS MOB + „ELITE“.

    Insofern ist Bundesbankster HAMS verdammt ernstzunehmen.

    Bonngruß
    v.A. 1.9.10

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  6. Danke, Frank!

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    • Liebe Juliane, ich habe Dir und allen Lesern/Diskussionsteilnehmern zu danken, denn ohne Euch hätte ich doch kein Motiv, ab und an die Klappe aufzumachen :-)

      LG
      Frank

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  7. Interessanter Artikel, jedoch finde ich es interessant wie alle auf das Gerede von Sarrazin anspringen. Letztendlich ist doch völlig egal ob er recht hat oder nicht.
    Fakt ist, dass seine Thesen positiv von großen Teilen der Bevölkerung aufgenommen werden und auch Zustimmung finden.

    Zahlen können gedreht werden wie sie wollen, FAKT ist, dass bei vielen Menschen in der Bevölkerung eine wachsende Abneigung gegen Mitbürger mit Migrationshintergrund besteht. Statt hier zu hinterfragen warum das so ist, werden diese mit dummen Aussagen wie “Ausländerfeindliche, Rechtes Pack…” abgeschmettert.

    Meiner Meinung nach ist die herrschende Toleranzpolitik das, was einige Mitbürger stört. Jedes Land besitzt eine gewisse Idendität, angefangen bei der Sprache. Richtig ist, dass man Migranten z.b. Deutschkurse anbieten könnte, aber WARUM soll der Staat Migranten fördern, die Migranten wollen nach Deutschland nicht der Staat zu den Migranten…
    Eine gute Bekannte aus Spanien möchte z.B. nach Deutschland einwandern. Seit sie mir davon erzählt hat, vor über 2 Jahren, lernt sie die deutsche Sprache. Aus eigener Initiative!

    Ich habe selbst auch eine Schulzeit hinter mir, auch wenn dies schon einige Zeit zurück liegt, in der ich sehr viel Kontakt zu Migranten und ehemaligen Migranten hatte. Insgesamt hatte ich mit über zehn täglich zu tun, von denen gerade einmal einer sich um Integration bemühte…

    Menschen wie Sarrazin, die einen großen Mund haben und ein Gefolge bilden, sind nicht angenehm, aber sie können aufzeigen wo die Politik ihren Fokus erweitern sollte. Hierbei sei nocheinmal gesagt, dass die Richtigkeit der Thesen keine Priorität haben sondern die Herkunft!

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    • Die Frage ist ja gerade, ob er recht hat. Wenn Du Dir die Akzeptanz der bisherigen Integrationspolitk bei der in- wie ausländischen Bevölkerung ansiehst, hat er gemäß den Umfragen eben nicht recht und die Integration funktioniert besser als bspw. von ihm behauptet. Das alles ist in den von mir verlinkten Studien nachzulesen und sollte helfen, Polemik raus- und etwas Vernunft in die Diskussion reinzubringen.

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    • “[...] FAKT ist, dass bei vielen Menschen in der Bevölkerung eine wachsende Abneigung gegen Mitbürger mit Migrationshintergrund besteht. Statt hier zu hinterfragen warum das so ist [...]”

      Die Hintergründe von Fremdenangst sind doch bereits ausführlich erforscht worden. Siehe z.B. hier: http://www.bpb.de/publikationen/EAF5NK,0,Fremdenfeindlichkeit_und_Gewalt.html oder bspw. “Soziologie des Fremden” von Elke Geenen.

      “Meiner Meinung nach ist die herrschende Toleranzpolitik das, was einige Mitbürger stört. Jedes Land besitzt eine gewisse Idendität, angefangen bei der Sprache. Richtig ist, dass man Migranten z.b. Deutschkurse anbieten könnte, aber WARUM soll der Staat Migranten fördern, die Migranten wollen nach Deutschland nicht der Staat zu den Migranten…”

      Schaut man sich die Hürden an, die heutzutage für die Erlangung einer deutschen Staatsbürgerschaft existieren (zB. 65.000 € Jahresgehalt vorzuweisen), entsteht bei mir der Eindruck, dass “Toleranzpolitik” wohl eher gefühlt wird, denn tatsächlich betrieben. Stichwort “deutsche Leitkultur” und Einbürgerungstests.

      Integration fand noch nie ohne Konflikte statt. Als in den 1850er Jahren Millionen von Deutschen in die USA eingewandert sind, konnte die Minderhait davon englisch. Und es gibt Pamphlete von Amerikanern angelsächsischer Herkunft, die den Deutschen mangelnden Integrationswillen (defakto ging es eher um Assimilation) vorwarfen, schließlich haben sie in eigenen Stadtteilen gewohnt (Germantowns), weiter deutsch gesprochen, untereinander geheiratet und Unmengen von Bier getrunken (bei den Einheimischen war Enthaltsamkeit angesagt, da Alkoholmißbrauch ein großes soziales Problem darstellte).

      Btw: Integration ist keine Einbahnstraße. Ich wage zu behaupten, dass die INtegrationsbereitschaft nicht weniger Deutscher nicht sehr hoch ist…

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      • Ich bitte meine Rechtschreibfehler zu entschuldigen – ich hatte es eilig. ;-)

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  8. “Gerade in puncto Bildung existieren erkennbar noch gewisse Defizite, die aber durch ein verbessertes Angebot und nicht durch Zwang behoben werden könnten.”

    Gilt diese Aussage auch für Migranten des Schlages eines Josef Ackermann von der Deutschen Bank, der als Schweizer Staatsbürger ja auch ein MIGRANT ist? Was halten Sie von solchen Migranten?

    Dafür, dass Sie Sarrazin fragwürdiges Zahlenmaterial vorwerfen, gehen Sie mit Zahlen auch nicht besonders sorgfältig um. “An der Tatsache, daß derzeit jährlich netto zwischen 100.000 und 200.000 Zuwanderer nach Deutschland kommen, ist nicht zu rütteln. Ebensowenig ist eine verstärkte Abwanderung deutscher Staatsbürger (über 100.000 jährlich) von der Rechnung zu nehmen.” Seit zwei Jahren ist Deutschland AUSWANDERUNGSLAND, vor allem, weil hochqualifizierte Deutsche sich zunehmend unwohl hier fühlen und auf Grund des EINWANDERUNGSdrucks keine angemessenen Einkommen erzielen können.

    “Das türkische Bildungsniveau wird stark durch die Zuwanderinnen der ersten Generation verzerrt, die kaum Schulbildung genossen haben.” Laut Frau Kelek ist genau das Gegenteil richtig: Seit 1980 sind im Rahmen von (Zwangs-) Verheiratungen ca. 500000 Türkinnen untersten Bildungslevels nach Deutschland geholt worden, und wir müssen uns dann Vorwürfe über unsere mangelnden Integrationsmassnahmen machen lassen. Buschkowsky hat es kürzlich so ausgedrückt: “Jedes Jahr muss bei tausenden anatolischen Bräuten alles bei Null anfangen.”

    Ich glaube, Sarrazin wollte darauf aufmerksam machen, dass eine solche Verschwendung von Ressourcen für ungebildete Einwanderer kein Staat der Welt auf Dauer aushält.

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    • Ich verstehe nicht, wo ich da mit den Zahlen “nicht besonders sorgfältig” umgehen soll. Noch haben wir eben eine Nettozuwanderung und daher wird D. weiterhin von den Experten als Enwanderungsland bezeichnet.
      Zum Thema Löhne existiert eine neue IAB-Studie, die aber noch nicht veröffentlicht ist. Ein Vorabfazit, nämlich daß die Einwanderung wohl gut für das deutsche Lohngefüge ist, finden Sie hier: http://www.ftd.de/politik/deutschland/:studie-zur-zuwanderung-migration-nuetzt-deutschen/50162861.html#utm_source=rss2&utm_medium=rss_feed&utm_campaign=/politik

      Was Frau Kelek hinsichtlich der Bildung behauptet, ist nur begrenzt richtig, denn wie einer der von mir verlinkten Studien zu entnehmen ist (und was dort klar gesagt wird), sind es vor allem die türkischen Migrantinnen der ersten Generation, die das Bildungsniveau verzerren.
      Ich würde auch nicht von einer Verschwendung von Ressourcen sprechen, sondern erweiterte Bildungsangebote als eine Investition in die Zukunft betrachten, denn in dieser werden wir auch unsere türkischstämmigen Mitbürger benötigen.

      Schönen Donnerstag
      Frank Benedikt

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  9. Das Schlimme an T. ist, dass er bewusst am rechten Rand fischt. Da die Deutschen keinen Bock haben ausreichend Nachwuchs zu erzeugen, schrumpft die “deutsche” Bevölkerung. Da Deutschland zum Einen nicht all zuviel dafür tut, dass die “Deutschen” mehr Kinder bekommen wollen, und zum Anderen den “Topkräften”, die gen “Ausland” wandern keine Perspektiven aufzeigt, ist Deutschland zwangsläufig auf Zuwanderung angewiesen. Reichtum zieht Armut an. Ist ja logisch.
    Wirklich abstoßend ist T. deshalb, da er auf Grund dieser Kausalität auf ekelerregendste Art und Weise populistisch, rassistisch, etc. vorgeht.

    Er behauptet nicht nur, dass der Grund für den “Niedergang” Deutschlands in der mangelnden Intelligenz der Zuwanderer liegt (Der glaubt womöglich auch, dass der heutige Mensch intelligenter als seine Vorfahren sei), sondern verknüpft dies auch mit einer Rassenlehre, die man schon für ausgestorben hielt.

    Der Zuspruch, den er ja offensichtlich erhält, resultiert wohl aus einer sehr großen Angst der “Mittelschicht” in Richtung HIV abzurutschen.

    Der Punkt ist die Frage der Bildung: da helfen keine rassistischen Äußerungen!

    Wer das 3. Reich verstehen will, muss sich nur T. und seine Jünger näher anschauen.

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  10. Richtig – Bildung ist das O und O. Sarrazin behauptet nirgend, dass es eine (rein) genetische Komponente von Intelligenz gäbe, sondern beruft sich auf gängige Thesen, dass diese einen 50 – 80%-igen Anteil daran hätte. Der Rest ist sozio-kultureller Natur, etwa wie oben dargelegt, das profane Heiratsverhalten. Beispiel: Wenn deutsche Auswanderer in die USA, nachdem sie die erste einheimische Generation so weit gebracht hat, dass sie fließend englisch sprechen kann und sich im Umfeld zurechtfindet, ihren Ehepartner immer wieder in Deutschland, und da möglichst nur mit Volksschulbildung, also ohne Englischkenntnisse nachholt, dann ist die nächste Generation insofern benachteiligt, dass sie erst einmal deutsch aufgezogen wird und erst ab Schulbeginnn englisch lernen muss. Dass dies systematisch zu Bildungsdefiziten führen kann (nicht muss), muss man hoffentlich niemanden erklären, der seinen gesunden Menschenverstand anwendet.Diese Bildunsgdefizite beruhen n i c h t auf Intelligenzdefiziten, sie sind sozio-kultureller Natur, aber die anderen Amerikaner würden den Deutschen mangels besserem Wissen vermutlich unterstellen, dass sie “von Natur aus” dümmer seien als der Rest.

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  11. Lieber Frank,
    angesichts Deines Zahlenmaterials könnte man ironisch sagen: Dann ist ja alles in Ordnung und alle, die mit muslimischen Zuwanderern ihre Probleme haben, sehen nur Gespenster und sind selbst das Problem. Nur: Die Verhältnisse sind nicht so, und das weißt Du und das weiß auch seit vielen Jahren die Linke. Sie hat es nur nicht thematisiert, oder im Zweifelsfalle bagatellisiert oder relativiert (“Machen die Deutschen auch.”). Mit einem sozaldarwinistischen Populisten wie Sarazin kommen wir nicht weiter. Mit Deiner Haltung – und sie ist ja symptomatisch für das sog. linke Lager – aber auch nicht.
    Nichts für Ungut!
    Jürgen Voß

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    • “Nur: Die Verhältnisse sind nicht so, und das weißt Du”
      Wie sind die Verhältnisse denn? Und worauf stützt du dich dabei?

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    • Lieber Jürgen, auch mal ironisch: ja, alles ist in Ordnung ;-) Jedenfalls deutlich mehr, als es uns bspw. ein Herr Sarrazin erzählen möchte. Natürlich gibt es hier und dort noch Probleme, gerade, was die Fortschritte in der Bildung anbetrifft, aber das ist wohl zu handhaben und wird von einer breiten Mehrheit der in- wie ausländischen Bevölkerung auch so gesehen. Falls Du Zeit und Lust findest, lies Dir doch bitte mal die verlinkten Studien oder zumindest die Summaries dazu durch – ich denke, Du wirst da so einiges mit Erstaunen feststellen (so ging es auch mir und ein paar Freunden) und Deine Ansichten überdenken, zumal Du ja nicht als “Rechter” daherkommst ;-)

      Beste Grüße
      Dein Frank Benedikt

      P.s.: Ob ich nun als Anarchist zwangsläufig “links” bin, bliebe auch einer Überprüfung vorbehalten ;-) Vermutlich bin ich es aber, denn in den meisten Bereichen bin ich als “libertärer Sozialist” mit den “Mehrheitssozialisten” deckungsgleich :-)

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  12. Lieber Daniel, leider ging es in dieser “Diskussion” bisher ja zuerst und vor allem um Vorurteile, nicht aber um Fakten. Sarrazin lügt sich (und den Sarrazinern)da was vor und zunächst bedarf es da meiner Meinung nach mal der Aufklärung, bevor wir in irgendwelche Wertedebatten eintreten. “Emotional” habe ich ja schon bisher zu Sarrazin & Co. geschrieben – diesmal möchte ich es mal sachlich tun, zumal er so einfach zu widerlegen ist.
    Dein Punkt mit “dümmer”: Sollte sich derlei je wissenschaftlich fundiert nachweisen lassen, wäre dann für die Sarrazins dieser Welt zumindest ein “Ansatz” für ihre Brandreden gegeben, aber für uns als Sozialisten kann dies natürlich nicht von Relevanz sein, denn das erste Gebot lautet da (für mich): “Gleichberechtigung”.

    Für’s erste bin ich mit S. jetzt auch mal fertig, falls ich Zeit finde, werde ich sein Buch zerpflücken, sobald ich es gelesen habe.

    Beste Grüße
    Frank

    P.s.: Glückwunsch zur Abgabe der Diss ;-)

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  13. [...] Christian Geyer interviewt Elsbeth Stern Jeder kann das große Los ziehen Die Intelligenzforscherin Elsbeth Stern moniert, Thilo Sarrazin habe die Thesen ihres Buchs aus dem Zusammenhang gerissen zitiert. Zahlen & Fakten gibt es auch bei binsenbrenner.de: Thilos willfährige Apologeten [...]

  14. [...] Christian Geyer interviewt Elsbeth Stern Jeder kann das große Los ziehen Die Intelligenzforscherin Elsbeth Stern moniert, Thilo Sarrazin habe die Thesen ihres Buchs aus dem Zusammenhang gerissen zitiert. Zahlen & Fakten gibt es auch bei binsenbrenner.de: Thilos willfährige Apologeten [...]

  15. Gütevorschlag

    “Judengen”-Theo mit seinem Sarrassismus, dessen WELT-Äußerung nicht nur rassistisch, sondern im historischen Vergleich hitleristischer als hitleristisch war, sollte von allen staatlichen Zahlungen besser heute noch als erst morgen befreit werden.

    Als Erfinder des Sarrazinmenüs bräuchte „Judengen“-Theo auch weder Pension noch Abfindung, die sog. „Altersgrundsicherung“, derzeit etwa 668 Euro monatlich („Warmmiete“ eingeschlossen), ausreichte auch hier völlig …

    v.A.
    3.9.10

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  16. Hier gibt es eine interessante Diskussion “Eine Jagd auf abweichendes Denken”: http://feuerbringer.com/

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  17. Mich überzeugt die angebliche Widerlegung der Sarrazin-Fakten hier keineswegs. Es werden selektiv 7 Befunde angeführt, die je zu verschiedenen der “Thesen” von Sarrazin passen. Schaut man genauer hin und überlegt, ob die betreffende These von Sarrazin damit erschüttert wird, stellt man fest, dass das nicht der Fall ist. Bsp: Türken und Polen sind weniger in Vereinen aktiv als andere Migranten, Polen – aus auch zu analysierenden Gründen – noch weniger als Türken. Der Autor erwähnt schlicht, dass Polen weniger aktiv seien als Türken. Also mit Verlaub, es bedarf schon etwas besserer Argumente. Die fundamentalen Feststellungen von Sarrazin sind nach wie vor nicht widerlegt, von keinem seiner linken Kritiker. Dass muslimische Migranten nicht nur besondere Anforderungen an die Integration stellen, sondern dass sie viel schwerer – womöglich unmöglich – zu integrieren seien. Zu thematisieren wäre, wie man sich eine erfolgreiche Integration überhaupt vorstellt: ob Muslime zwingend Deutsche heiraten müssen, ob sie bestimmte Werte annehmen müssen usw. Der grundsätzliche Befund einer mangelhaften Integration von Muslimen ist in Ganz-Europa festzustellen. Ich bemühe mich nun wirklich Fakten und Analysen zu finden, die Sarrazins Thesen widerlegen. Ich finde keine. Ich hab mir die Studie von Brettfeld/Wetzels aus 2007 (Muslime in Deutschland) angeschaut – ich kann sie jedem empfehlen. Sie zeigt entscheidende kulturelle und religiöse Ausgangsbedingungen, Besonderheiten und Hindernisse auf, die eine Integration – jdf. so, wie sie uns herkömmlich vorschwebt – vor kaum lösbare Aufgaben stellt.

    Sarrazin hat nicht behauptet, dass Muslime dümmer seien und dies biologisch begründbar wäre. Überhaupt mit Biologie anzukommen ist sehr gewagt und sicher auch unnötig gewesen. Die Ironie hier ist aber genauso … je mehr man in das Thema steigt, umso mehr stellt man fest, dass er nicht Unrecht hat. Er bezog sich bei der Erblichkeit von “Intelligenz” auf Elsbeth Stern, die ihm widersprach. Nun, liest man sich ihre Erwiderung genauer durch, stellt man fest, dass sie Wortglauberei betreibt. Das sehe nicht nur ich so, hab gerade einen anderen Kommentar dazu gesehen. Ob man von Intelligenz spricht, von Intelligenzvarianten oder “Gen-Schaltern” – am Ende bleibt es dabei, Intelligenz ist auch genetisch bedingt – natürlich, wie denn sonst. Alles ist genetisch bedingt, von Hautfarbe bis zu (und erst recht) Intelligenz.

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  18. Der Sohn iranisch-stämmiger Eltern und Hamburger SPD Bundestagskandidat Danial Ilkhanipour hat so seine eigene Sicht der Dinge. Ich zitiere die WELT: ´Diese Wahrheitsverweigerer macht er vornehmlich im links-alternativen Bildungsbürgertum aus, bei denen er zudem eine eigenwillige Scheinheiligkeit erkannt haben will. „Dort sind hinter der Maske des Gutmenschen nach wie vor tief sitzende Vorurteile gegen Ausländer und deren in Deutschland geborene Kinder vorhanden“, sagt Ilkhanipour. „Diese Menschen reden von Pluralismus und wollen doch nicht, dass ihre Tochter einen Ausländer heiratet. Die teilen ihre Welt in ,Ihr’ und ,Wir’ ein“, sagt der Sozialdemokrat. „Und damit grenzen sie aus.“` „Manche meinen, sie seien liberal geworden, nur weil sie die Richtung ihrer Intoleranz geändert haben, zitiert Ilkhanipour den polnischen Satiriker Wieslaw Brudzinski.

    Ilkhanipour mag auch überzeichnen, Fakt ist, dass gebildete Ausländer, darunter speziell Araber, aber auch Türken, schon in den Achtzigern mir gegenüber darüber geklagt haben, dass der deutsche Staat zu viele unqualifizierte Migranten, ausgerechnet aus ihren eigenen Heimatländern, einwandern läßt und haben mit klarem Blick den katastrophalen Imageschaden für sich selbt absehen konnten. Die Linken machen den Fehler, dass sie ihre eigene Ideologie über alle anderen überstülpen ohne Berücksichtigung von kulturellem Background. Ja, sie übersehen sogar, wollen es wahrscheinlich, wenn es Kulturpraktiken unter den “Migranten” gibt, die jeglicher linker Emanzipation und der mühsam durchgesetzten Aufklärung eines Kant zuwiderlaufen. Bezeichnend dabei ist, dass ausgerechnet Linke den Terminus “Migranten” völlig engstirnig auf die bekannte Problemgruppe eingrenzen, aber Migranten aus USA, GB, Frankreich oder Finnland garnicht als solche wahrnehmen. Wahrscheinlich, weil die zu emanzipiert sind und keine gutmenschliche Bevormundung brauchen.

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  19. Sarrassismus
    Fünf Schlichtfragen zu einer ganzdeutschen Erscheinung

    1. Manches erinnert an eine Tucholsky-Glosse: Können Teile des Volks als Politsouverän soweit sinken, daß sie den Kakao, durch den Herr Dr. Theo Sarrazin (SPD) sie zieht, auch noch trinken?

    2. Wie weit ist sozial, politisch und moralisch wenn nicht gesunken, so doch bewußtseinsfalsifiziert, wer einen politischen Bankrotteur und fachlichen Hazardeur wie diesen zuletzt als Bundesbankster wirkenden Herrn als Beglaubiger zahlreicher maroder wie korrupter gesellschaftlicher Zustände benötigt?

    3. Nach einer der Medienerscheinung Sarrazin gewidmeten, „Presseclub“ genannten, fünfundfünfzigminütigen sonntäglichen WDR-Veranstaltung heute bleibt zu fragen, warum so hochbezahlte wie berufserfahrene Profi(t)journalist(inn)en mit Ausnahme einer bemühten Teilnehmerin, die argumentativ an eignes Früheres anschloß[1], so ungebildet sind und nicht mal wie jede/r einfache/r Uniabsolvent/in („Bachelor“) zwischen notwendigen und hinreichenden Bedingungen, hier zur Sozialassimilation Zugewanderter, unterscheiden können?

    4. Warum ist es teilweise so schwer, teilweise unmöglich, (an) zu erkennen: „Ein Neger ist ein Neger. In bestimmten Verhältnissen wird er erst zum Sklaven. Eine Baumwollspinnmaschine ist eine Maschine zum Baumwollspinnen. Nur in bestimmten Verhältnissen wird sie zum Kapital“ (Karl Marx) und daß (namentlich islamische) „Religion“ erst und nur dann und insofern assimilationsverhindernd wirken kann – und typischerweise empirisch so wirkt -, wenn und nachdem diese als politische Ideologie geglaubt und so verinnerlicht wird, daß sie als ideologische Politik[2] menschliche Handlungen bestimmt?

    5. Ist das, was seit Jahrzenten wissenschaftlich bekannt[3] und eben solange publizistisch unbeachtet blieb, nur allgemeine soziale Verkehrung oder handelt es sich um nachhaltige Wirklichkeitsverleugnung[4] eines vom ganzdeutschen Elitelumpenpack[5] seit Jahrzehnten inszenierten und nun tendenziell außer Kontrolle geratenen „unerhörten Vorgang“ (Bertolt Brecht) manipulativer Massenverdummung?

    [1]
    http://www.forced-labour.de/archives/1267#more-1267

    [2]
    Richard Albrecht, Die politische Ideologie des objektiven Gegners und die ideologische Politik des Völkermords: Prolegomena zu einer politischen Soziologie des Genozid nach Hannah Arendt; Sociologia Internationalis, 27 (1989) I: 57-88

    [3]
    http://www.forced-labour.de/wp-content/uploads/2010/08/wilma-ruth-albrecht-das-ende-der-geduld-2010.pdf

    [4]
    http://www.shaker.de/de/content/catalogue/index.asp?lang=de&ID=8&ISBN=978-3-8322-7333-0

    [5] http://www.binsenbrenner.de/wordpress/2010/06/03/elitelumpenpack/

    Dr. Richard Albrecht
    http://onroute66.net
    5. September 2010

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